Chris B. Kerndter

Chris ver­bin­det als Bera­ter und Mana­ger fun­dier­te Exper­ti­se mit einem beson­de­ren Gespür für Men­schen und Orga­ni­sa­tio­nen. Mit lang­jäh­ri­ger Erfah­rung in den Berei­chen Digi­ta­li­sie­rung, digi­ta­ler Arbeits­platz­ge­stal­tung und Orga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­lung beglei­tet er Füh­rungs­kräf­te und Teams bei der Trans­for­ma­ti­on ihrer inter­nen Pro­zes­se hin zu mehr Effi­zi­enz und Zufriedenheit.

Sein Ansatz ist geprägt von Klar­heit, Empa­thie und einer prag­ma­ti­schen Sicht auf kom­ple­xe Her­aus­for­de­run­gen. Chris unter­stützt Unter­neh­men dabei, digi­ta­le Tools sinn­voll ein­zu­set­zen, nach­hal­ti­ge Ver­än­de­run­gen zu ermög­li­chen und dabei stets die mensch­li­chen Aspek­te im Blick zu behal­ten. Er för­dert aktiv die Wei­ter­ent­wick­lung von Füh­rungs­kräf­ten, hilft ihnen dabei, wirk­sa­me Ent­schei­dun­gen zu tref­fen und den Wan­del authen­tisch zu gestalten.

Neben sei­ner fach­li­chen Kom­pe­tenz zeich­net ihn eine ange­neh­me, nah­ba­re Art aus, die Men­schen inspi­riert und moti­viert, sich aktiv an Ver­än­de­rungs­pro­zes­sen zu betei­li­gen. Chris ver­steht sich nicht nur als Bera­ter, son­dern auch als Spar­rings­part­ner und Impuls­ge­ber auf Augen­hö­he. In per­sön­li­chen Gesprä­chen schafft er Räu­me, in denen ech­te Lösun­gen gemein­sam erar­bei­tet und neue Per­spek­ti­ven eröff­net werden.

Sei­ne Lei­den­schaft gilt beson­ders der Inte­gra­ti­on moder­ner Tech­no­lo­gien in den Arbeits­all­tag, ohne dabei die indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­se der Mit­ar­bei­ten­den aus den Augen zu ver­lie­ren. Chris setzt auf lösungs­ori­en­tier­tes, kol­la­bo­ra­ti­ves Arbei­ten und för­dert eine Kul­tur, in der Men­schen und Orga­ni­sa­tio­nen gemein­sam wachsen.

Chris B. Kerndter - Portrait

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Bei­trä­ge von Chris

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Mitt­le­res Manage­ment: War­um Ein­zel­kämp­fer kei­ne Füh­rungs­ebe­ne sind

Das mitt­le­re Manage­ment ist in den meis­ten Orga­ni­sa­tio­nen kein Team. Es ist eine Ansamm­lung von Ein­zel­kämp­fern. Nach oben kommt stra­te­gi­sche Unklar­heit, nach seit­wärts kom­men Silos, nach unten kommt ope­ra­ti­ve Last ohne Ori­en­tie­rung. Wer so ein­ge­klemmt ist, kann kei­ne Ebe­ne sein. Er kann nur über­le­ben. Das Pro­blem liegt nicht allein in der Hal­tung der Füh­rungs­kräf­te. Es liegt im Sys­tem, das die­se Hal­tung pro­du­ziert und belohnt. Die struk­tu­rel­le Logik hin­ter dem Ein­zel­kämp­fer­tum Mitt­le­re Füh­rungs­kräf­te wer­den in den meis­ten Orga­ni­sa­tio­nen als ver­ti­ka­le Transmissionsriemen…

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Blin­de Fle­cken in der Orga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­lung: Was Bera­tung oft übersieht

Gut gemein­te Initia­ti­ven schei­tern sel­ten an der Stra­te­gie. Sie schei­tern an dem, was das Füh­rungs­team nicht sehen woll­te oder nicht sehen konn­te. Drei Phä­no­me­ne tau­chen dabei so regel­mä­ßig auf, dass wir sie mitt­ler­wei­le in jedem Erst­ge­spräch aktiv suchen. Sie sind bekannt und wer­den trotz­dem sys­te­ma­tisch über­se­hen. Was die Land­kar­te zeigt und wo ihre Gren­zen lie­gen Die Mana­­ge­­­ment-Kom­­p­­le­­­xe struk­tu­rie­ren den sicht­ba­ren Pro­blem­raum. Sie hel­fen, Sym­pto­me ein­zu­ord­nen, Hypo­the­sen zu bil­den und den wirk­sams­ten Hebel zu fin­den. Aber jede Land­kar­te hat Gren­zen. Sie…

Muster-in-der-Organisationsentwicklung

Drei Mus­ter, die in der Orga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­lung fast immer zusam­men auftreten

Vie­le Füh­rungs­teams star­ten mit einem Sym­ptom: „Wir sind zu lang­sam“, „wir ent­schei­den zu spät“, „die Orga­ni­sa­ti­on ist müde“. Das ist ein guter Ein­stieg, weil Sym­pto­me real sind. Pro­ble­ma­tisch wird es erst, wenn man vom Sym­ptom direkt zur Maß­nah­me springt. In der Pra­xis sehen wir sel­ten „ein ein­zel­nes The­ma“. Häu­fig sind es wie­der­keh­ren­de Mus­­­ter-Kom­­­bi­na­­­tio­­­nen aus Manage­ment Kom­ple­xen. Wer die­se Mus­ter erkennt, kommt schnel­ler zu einem sau­be­ren Start­punkt für Orga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­lung, ohne sofort in Reorg, Tool-Ein­­­füh­rung oder Kul­tur­pro­gramm zu rut­schen. Ein­stieg in die…

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Equi­ly­sis: War­um Moti­va­ti­ons­pro­gram­me schei­tern und Demo­ti­va­ti­on das eigent­li­che Pro­blem ist

Der blin­de Fleck im Moti­va­ti­ons­ma­nage­ment Unter­neh­men inves­tie­ren jähr­lich Mil­lio­nen in Mit­ar­bei­ter­mo­ti­va­ti­on. Team­e­vents, Bonus­sys­te­me, Pur­­­po­­­se-Work­­­shops, Wel­l­­­be­ing-Bud­­­gets. Das Ergeb­nis ist ernüch­ternd: Enga­­­ge­­­ment-Wer­­­te sta­gnie­ren, Fluk­tua­ti­on bleibt hoch, und die nächs­te Maß­nah­me wird bereits geplant. Das Pro­blem liegt nicht im feh­len­den Moti­va­ti­ons­an­ge­bot. Es liegt dar­in, dass die­sel­ben Orga­ni­sa­tio­nen ihre Mit­ar­bei­ten­den täg­lich, sys­te­ma­tisch und unbe­wusst demo­ti­vie­ren. Das ist kein Vor­wurf an ein­zel­ne Füh­rungs­kräf­te. Es ist eine sys­te­mi­sche Beob­ach­tung. Die meis­ten Orga­ni­sa­tio­nen betrei­ben Moti­va­ti­ons­ma­nage­ment wie eine Bade­wan­ne mit offe­nem Abfluss: Sie pum­pen per­ma­nent Was­ser nach, statt…

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Vom Sym­ptom zur Inter­ven­ti­on: War­um der direk­te Weg oft der fal­sche ist

Wer ein Orga­ni­sa­ti­ons­pro­blem erkennt, will han­deln, und das ist mensch­lich und gefähr­lich zugleich. Denn der direk­te Weg vom Sym­ptom zur Maß­nah­me über­springt fast immer den­sel­ben kri­ti­schen Schritt: die Prü­fung, ob die gewähl­te Inter­ven­ti­on über­haupt an der rich­ti­gen Stel­le ansetzt. Was dabei still­schwei­gend pas­siert, beschreibt ein Satz, den wir in der Bera­tung immer wie­der zitie­ren: „Annah­men sind der ers­te Schritt in die Kata­stro­phe.” Das Füh­rungs­team han­delt auf Basis von Annah­men dar­über, was die Ursa­che ist, und auf Basis von Annah­men darüber,…

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