„Mit KI erstellt” sagt nichts. Es ist die Antwort auf eine Frage, die niemand gestellt hat. Die relevante Frage lautet: Wer hat hier wie viel gedacht, formuliert und geprüft? Ab sofort beantworten wir diese Frage für jeden Beitrag auf diesem Blog, mit einem klaren Statement, das auf einem Modell basiert, das wir nicht selbst erfunden haben.
Das Modell: Sieben Stufen statt einer Pauschale
Dr. Dirk Weiss, Mitgründer von Confias AI Solutions, hat ein 7‑Stufen-Modell entwickelt, das KI-Nutzung in Inhalten differenziert beschreibt. Es ersetzt die binäre Logik „KI ja oder nein” durch ein Spektrum, das tatsächlich abbildet, was in der Praxis passiert. Wir übernehmen dieses Modell als verbindlichen Standard für unsere Inhalte.
Die sieben Stufen
🤍 Stufe 1: Ohne KI (Mensch ~100%)
Der Autor erstellt alles selbst. Recherche, Struktur, Text, Kontrolle. KI spielt keine Rolle.
📝 Stufe 2: Mit KI-Korrektur (Mensch ~95%)
Der Text stammt vollständig vom Autor. KI prüft ausschließlich Grammatik und Rechtschreibung, ohne inhaltlich einzugreifen.
🔎 Stufe 3: Mit KI-Zuarbeit (Mensch ~70%)
Der Autor recherchiert mit KI-Unterstützung, formuliert und prüft aber selbst. Die KI liefert Rohmaterial, keine Aussagen.
🧱 Stufe 4: Mit KI-Entwurf (Mensch ~60%)
Idee, Gliederung und inhaltliche Impulse kommen vom Autor. Die KI formuliert auf dieser Basis einen Textentwurf, den der Autor überarbeitet und freigibt.
🧩 Stufe 5: Mit KI-Ausarbeitung (Mensch ~40%)
Der Autor definiert Ziel und inhaltlichen Rahmen. Struktur und Formulierung übernimmt die KI. Der Autor prüft, korrigiert und trägt die inhaltliche Verantwortung.
⚙️ Stufe 6: Durch KI-Automation (Mensch ~30%)
Der Autor legt Regeln und Parameter fest. Die KI führt aus. Der Autor überwacht den Output, greift aber nur bei Abweichungen ein.
🚨 Stufe 7: Durch KI-Autopilot (Mensch ~10%)
Die KI operiert weitgehend autonom auf Basis vorab definierter Ziele. Laufende menschliche Kontrolle findet kaum statt.
Warum wir das tun
Ein Gedanke, der aus zwanzig Jahren Beratungspraxis destilliert wurde, hat ein anderes Gewicht als ein Gedanke, den eine KI aus Trainingsdaten aggregiert hat. Beides kann wertvoll sein. Aber der Unterschied gehört benannt, und zwar bevor der Leser entscheidet, wie viel Vertrauen er einem Argument schenkt.
Wir teilen die Haltung von Dr. Weiss: Unternehmen brauchen keine KI-Verbote, sondern klare Prozessstandards. Dasselbe gilt für Inhalte. Wer transparent macht, auf welcher Stufe KI beteiligt war und wer die finale inhaltliche Verantwortung trägt, schafft Vertrauen, das pauschale Hinweise nie erzeugen können.
Was das konkret bedeutet
Ab sofort trägt jeder neue Beitrag auf diesem Blog ein Transparenz-Statement am Ende. Ältere Beiträge bleiben ohne Kennzeichnung, weil eine rückwirkende Einstufung ohne lückenlose Dokumentation des Entstehungsprozesses nicht seriös wäre. Die Grenze ist klar: alles ab heute.
Das Statement folgt immer demselben Format, Kategorie, KI-Anteil in Prozent, Beitrag des Autors, Beitrag der KI, Kontrollverantwortung. Kein Interpretationsspielraum, keine Selbstdarstellung.
Modell und Bildrechte: Dr. Dirk Weiss, Confias AI Solutions GmbH, Hamburg.
Dieser Beitrag wurde nach Stufe 4 erstellt: Idee, Impulse und Freigabe durch den Autor, Formulierung durch KI.

[…] Kategorie 4 mit KI-Entwurf (40% KI): Der Autor lieferte Thema, Gliederung, alle inhaltlichen Impulse, Praxisbeispiele und Korrekturregie, die KI formulierte den Volltext, überarbeitete einzelne Abschnitte auf Anweisung und führte Tone-Check sowie SEO-Analyse durch, der Autor prüfte, korrigierte und steuerte jeden Revisionsschritt inhaltlich. […]