Das Netz-Chart

Die Netz-Chart zeigt zwei Ebenen:

  1. das ange­streb­te Ziel- oder Refe­renz­ni­veau (graue Fläche)
  2. das aktu­el­le, indi­vi­du­el­le Kom­pe­tenz­pro­fil (far­bi­ge Punk­te und Linien)

Ziel­ni­veau (graue Fläche)

Die graue Flä­che mar­kiert das Kom­pe­tenz­ni­veau, das für die jewei­li­ge Her­aus­for­de­rung als sinn­vol­ler Ori­en­tie­rungs­wert dient.

Es han­delt sich nicht um eine Bewer­tung von Per­so­nen, son­dern um einen fach­li­chen Refe­renz­rah­men: ein Bild davon, wie die Rol­le in der Pra­xis wirk­sam aus­ge­füllt wer­den kann.

Indi­vi­du­el­les Pro­fil (far­bi­ge Markierungen)

Die far­bi­gen Punk­te ste­hen für die Ein­schät­zung der jewei­li­gen Kom­pe­tenz im kon­kre­ten Kon­text der Her­aus­for­de­rung. Die­se Anga­ben zei­gen, wel­che Stär­ken bereits sicht­bar sind und an wel­chen Stel­len Poten­zi­al für Wei­ter­ent­wick­lung liegt. Die Dar­stel­lung ist neu­tral: Sie beschreibt Aus­prä­gun­gen, nicht Fähig­kei­ten oder Charakter.

Was bedeu­tet ein Abstand zwi­schen Pro­fil und Zielniveau?

Bewer­tun­gen außer­halb des Ziel­ni­veaus (blau Punk­te außer­halb der grau­en Flä­che)
Befin­det sich ein Punkt außer­halb der grau­en Ziel­flä­che, bedeu­tet das: Die Kom­pe­tenz ist aktu­ell so aus­ge­prägt, dass sie die Lösung der beschrie­be­nen Her­aus­for­de­rung bereits spür­bar erleich­tert. Sie wirkt funk­tio­nal und steht im beruf­li­chen All­tag sta­bil zur Verfügung.

Bewer­tun­gen außer­halb des Ziel­ni­veaus (rote Punk­te inner­halb der grau­en Flä­che)
Liegt ein Punkt inner­halb der Ziel­flä­che, zeigt das ein poten­zi­el­les Ent­wick­lungs­feld. Die Kom­pe­tenz ist vor­han­den, erreicht aber noch nicht das Niveau, auf dem die Situa­ti­on beson­ders leicht hand­hab­bar wäre. Das kann voll­kom­men nor­mal sein, etwa wenn die Kom­pe­tenz im bis­he­ri­gen Arbeits­all­tag sel­te­ner gebraucht wur­de oder gera­de erst im Auf­bau ist.

War­um kön­nen Punk­te fehlen?

In eini­gen Fäl­len wer­den ein­zel­ne Kom­pe­tenz­wer­te nicht in der Gra­fik ange­zeigt. Das ist kei­ne inhalt­li­che Wer­tung, son­dern eine tech­ni­sche Fol­ge der KI-basier­ten Aus­wer­tung. Wenn die Ant­wort auf eine der dia­gnos­ti­schen Fra­gen aus­schließ­lich sach­lich-funk­tio­na­le Schrit­te beschreibt und kei­ne erkenn­ba­ren Hin­wei­se auf Hal­tung, Moti­ve oder inne­re Ori­en­tie­rung ent­hält, kann die Kom­pe­tenz nicht ein­deu­tig zuge­ord­net wer­den. In die­sen Fäl­len ver­zich­tet das Sys­tem bewusst auf eine Bewertung.

Feh­len­de Punk­te bedeu­ten daher nicht, dass eine Kom­pe­tenz „nicht vor­han­den“ wäre, son­dern ledig­lich, dass die Text­ba­sis für eine sinn­vol­le Zuord­nung nicht aus­ge­reicht hat.

Ein­ord­nung

Die Gra­fik dient aus­schließ­lich der Ori­en­tie­rung. Sie zeigt Ent­wick­lungs­mög­lich­kei­ten, kei­ne Urtei­le über die Per­son. Jeder Mensch – unab­hän­gig von Erfah­rung oder Rol­le – hat immer Fel­der, in denen Wachs­tum mög­lich ist. Die Visua­li­sie­rung macht die­se Fel­der nach­voll­zieh­bar, ohne sie nega­tiv zu interpretieren.

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